Psychische Gewalt
Die Ursachen für die Entstehung einer Posttraumatische n Belastungsstörung sind u. a. in körperlicher und/oder psychische r Gewalt erfahrung, schweren Verkehrsunfällen, lebensbedrohlichen Erkrankungen, Raubüberfällen, Entführungen und Geiselnahme zu finden. Ein Trauma ist ein Geschehen, das von außen auf den Menschen einwirkt und zu dessen Bewältigung bisherige Strategien, wie z. B. Flucht oder Kampf, versagen. Zumeist ist dies verbunden mit Gefühlen von Ohnmacht, Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein. Andere Gefühle sind dabei abgeschaltet. Es stellt sich ein Zustand des Eingefrorenseins ein, oft verbunden mit dem Gefühl, neben sich zu stehen oder so als würde gar nichts passieren, als würde ein Film ablaufen. Einige Zeit später stellen sich Schlafstörungen ein, Alpträume, Ängste, innere Unruhe, psychosomatische Beschwerden. Dies kann nach einiger Zeit abklingen durch die Selbstheilungskräfte der Seele. Es kann jedoch auch geschehen, dass die Folgen für Körper und Seele weiter bestehen bleiben oder in späteren Lebensjahren durch ein äußeres Ereignis wieder reaktiviert werden. Dann besteht das Bild einer Posttraumatischen Belastungsstörung mit folgenden Beschwerden:
Weitere Traumata, die eine
Posttraumatische Belastungsstörung hervorrufen können, sind das direkte
Miterleben von körperlicher oder psychische
r Gewalt an anderen, starke
Vernachlässigungen in der Kindheit, lange und mehrfache Krankenhausaufenthalte,
oft in Verbindung mit operativen Eingriffen, Einsatztätigkeiten von Polizei,
Rettungssanitätern, Feuerwehr und Katastrophenschutz. Ausschlaggebend für die
Diagnose Posttraumatische Belastungsstörung ist das Beschwerdebild, nicht die
Erinnerung an erlebte Traumatisierungen selbst. Weitere Informationen zum Thema
erhalten Sie hier: ►◄ Psychische Gewalt - Dissoziative Identitätsstörung Allgemein ist die dissoziative Identitätsstörung bzw. multiple Persönlichkeitsstörung dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Persönlichkeiten oder Persönlichkeitsanteile in einem einzigen Menschen vorzufinden sind. Jede dieser einzelnen Persönlichkeiten hat ein bestimmtes Alter, ein bestimmtes Geschlecht und eine bestimmte Funktion über Körper und Geist. Für einige der Persönlichkeitsanteile besteht Gedächtnisverlust und es besteht kein Wissen von anderen. Ein Anteil, als Gastgeberpersönlichkeit bezeichnet, regelt den Großteil des normalen Alltags. Die einzelnen Persönlichkeitsanteile haben oftmals unterschiedliche Stimmen, eine andere Gestik und Mimik, andere Körperhaltung, auch andere körperliche Erkrankungen. Die einzelnen Persönlichkeitsanteile (Alters) können abwechselnd in den Vordergrund treten. Diese Wechsel der Innenpersonen können z. B. mehrfach in einer Stunde sein. Dadurch kommt es zu großen Belastungen in der Gestaltung und Bewältigung von Alltagssituationen sowie im Kontakt mit anderen Menschen, da auch die GastgeberIn oftmals keine Kontrolle über die einzelnen Innenpersonen hat. Mitunter leiden die einzelnen Innenpersonen an plötzlich einschießenden inneren Bildern, an Filmerleben sowie an Gedanken und geraten darüber in Panik. Menschen mit einer dissoziative n Identitätsstörung fällt es dann schwer, ihr Erleben mitzuteilen, wenn dies stark schambesetzt ist. Sie versuchen oft, ihre Symptome im Alltag zu verbergen, besonders ihre Zeitverluste, die sie am Tage erleben und ihre Identitätswechsel. Sie bemühen sich intensiv, alles unter Kontrolle zu halten und teilen in ihrem Leben nur wenigen, sehr vertrauten Mensch ihr inneres Erleben mit. Da sie manchmal auch innere Stimmen hören, tritt bei einigen Betroffenen die Sorge auf, falsch beurteilt und behandelt zu werden. Im Übrigen können bei dissoziative r Identitätsstörung vergleichbare Symptome wie bei der Posttraumatischen Belastungsstörung auftreten wie z.B.:
Die dissoziative
Identitätsstörung entwickelt sich in der frühen Kindheit, vor dem 5. Lebensjahr,
durch schwere, oftmals sich dauerhaft wiederholende Traumatisierungen. Damit
sind schwere körperliche und/oder psychische Gewalt
erfahrungen, besonders sexuelle Gewalterfahrungen gemeint.
Durch das jeweilige
Trauma wird ein bestimmter Persönlichkeitsteil dissoziiert
(abgespalten), und dient als Überlebensstrategie. Somit können teilweise bis
an die 100 Persönlichkeitsanteile entwickelt werden. Ursache kann auch das
Erwachen aus der Narkose während einer Operation sein oder eine lang
andauernde Vernachlässigung in der frühen Kindheit. Oftmals treffen alle
drei Faktoren: Gewalt, operativer Eingriff und chronische
Vernachlässigung, zusammen. Weitere Informationen finden sie hier: ►◄ Psychische Gewalt - Trauma Ein Trauma ist ein Geschehen, das von außen auf den Menschen einwirkt und bei dem bisherige Bewältigungsstrategien, hauptsächlich Flucht oder Kampf, versagen. Zumeist ist dies verbunden mit dem Gefühl von Ohnmacht, Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein. Alle Gefühle werden dabei abgeschaltet, es stellt sich ein Zustand des Eingefrorenseins ein, oft verbunden mit dem Gefühl, neben sich zu stehen oder als würde es gar nicht passieren, als wäre es ein Film. Der Körper ist wie betäubt, empfindungslos. Dies sind alles Reaktionen, die allein dem Überleben während und nach einem Trauma dienen, ebenso wie die sich oft später einstellenden Symptome. Einige Menschen berichteten später, „ich saß auf dem Schrank und schaute zu“ oder „es war wie im Kino“ oder auch „ich war überhaupt nicht die, der das passierte, es geschah jemand anderem“. Man unterscheidet dabei
zwischen man-made (von Menschen gemachte) und non-man-made (nicht von Menschen
gemachte) Trauma
ta. Die Auswirkungen sind um
so katastrophaler je früher, bezogen auf das Lebensalter, die Psychische Gewalt - Traumafolgen Die Auswirkungen von Traumata können sich auf allen Ebenen beim Menschen niederschlagen, teilweise in sehr unterschiedlicher Art. Eine Rolle spielt, welche Form von körperlicher und/oder psychische r Gewalt vorgeherrscht hat, welches Geschlecht das Opfer hat, ob Verletzungen und Drohungen stattfanden. Oft werden Kinder nach einem Trauma zur Geheimhaltung gezwungen und in den Familien selber besteht keine Möglichkeit für das Kind, sich jemandem anzuvertrauen oder die angesprochenen Personen in der Familie wollen es nicht wahrhaben, was geschah. Zudem berichten Jungen weniger darüber, da sie ein Bild vermittelt bekommen haben, „Männer sind hart“. Sie haben Ängste vor der Zuschreibung, dass sie homosexuell sein könnten. Kinder reagieren dann oft mit Bettnässen, auffälligem Verhalten, Selbstverletzungen, Aggressionen gegen sich und andere, chronischem Weglaufen, wiederholten Selbstmordversuchen. Sie ziehen sich vermehrt in eine innere Phantasiewelt zurück, um weiterleben zu können. Die Folgen nach einem Trauma sind verheerend und katastrophal auf allen Ebenen. Die Strategien, Symptome, Verhaltensweisen, die nach einem Trauma entwickelt und angewendet werden, dienen allein dem Überleben. Nicht bei allen Menschen, die ein Trauma erlitten haben, stellen sich die unten aufgeführten Beschwerden ein. Psychische Gewalt - Mögliche Folgen nach einem Trauma können sein:
·
seelisch
·
körperlich
·
geistig
·
Beziehungen/Verhalten
·
hormonell/neuroanatomisch
Psychische
Gewalt -
Daraus resultierende Krankheitsbilder
Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten steht Ihnen unser Chefarzt im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in unserer Privatambulanz.
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